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Wieso es uns gibt

Die Weltgemeinschaft kann Aids bis 2030 beenden, wie es in der Agenda für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen gefordert wird. Dafür muss das politische und finanzielle Engagement deutlich verstärkt werden.

In den letzten Jahren gab es wichtige Teilerfolge bei der Prävention von Neuinfektionen und bei der Behandlung für Menschen, die mit HIV leben. Dadurch geht auch die Zahl Aids-bedingter Todesfälle zurück – ein Erfolg besonders auch zivilgesellschaftlicher Bemühungen.

Aber: Wir dürfen nicht auf halbem Weg stehen bleiben. Um das Ziel zu erreichen, müssen wir bei der Senkung der Neuinfektionen und der Todesfälle erheblich schneller vorankommen als bisher. Dafür ist es notwendig, dass alle HIV-positiven Menschen Zugang zu einer effektiven Therapie erhalten und geeignete Präventionsprogramme allen gefährdeten Menschen zugutekommen.

Verstärkte Bemühungen sind notwendig um junge Menschen und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen, wie SexarbeiterInnen, Drogennutzende oder Männer, die Sex mit Männern haben, zu erreichen. Stigmatisierung und Diskriminierung muss abgebaut werden, denn es hält Menschen davon ab, sich vor einer Infektion ausreichend schützen zu können oder sich kontinuierlich behandeln zu lassen.

Als deutschlandweites Netzwerk setzt sich das Aktionsbündnis gegen AIDS dafür ein, dass das Ziel eines Endes von Aids bis 2030 die notwendige Aufmerksamkeit hat und konsequent verfolgt wird.

Aktionsbündnis gegen AIDS, 2019