Sie sind hier

  1. Start
  2. Aktuelles
  3. UNHLM HIV/Aids:...

UNHLM HIV/Aids: Positionen der deutschen Zivilgesellschaft

UNHLM 2026 als Bewährungsprobe für menschenrechtsbasierte HIV-Politik

Offizielle Fotos von den Teilnehmenden des MSTF Hearing in NY Copyright UNAIDS.

Das UN High-Level Meeting zu HIV/Aids 2026 wird zur politischen Bewährungsprobe für menschenrechtsbasierte und evidenzgeleitete globale Gesundheitspolitik. In einem gemeinsam mit der Deutschen Aidshilfe, der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung und medmissio fordern wir den Schutz von Menschenrechten, die Beteiligung von Communitys sowie eine starke multilaterale HIV-Governance.

Das Hochrangige Treffen der Vereinten Nationen zu HIV/Aids 2026 (UNHLM) findet in einem zunehmend angespannten geopolitischen Umfeld statt. Bereits die Verhandlungen zur Modalitätenresolution haben deutlich gemacht, dass zentrale Errungenschaften der globalen HIV-Arbeit nicht mehr selbstverständlich sind. Konflikte um die Beteiligung der Zivilgesellschaft, die Benennung von Schlüsselgruppen sowie menschenrechts- und genderbezogene Sprache zeigen eine zunehmende politische Polarisierung innerhalb multilateraler Prozesse.

In unserer gemeinsamen Position formulieren wir unsere Forderungen im Hinblick auf das UNHLM 2026. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verteidigung menschenrechtsbasierter und evidenzgeleiteter HIV-Politik, die Absicherung von Community-Beteiligung und zivilgesellschaftlichen Räumen, die Stärkung multilateraler Zusammenarbeit sowie der Schutz von UNAIDS und unabhängigen Monitoring- und Datensystemen. Wir fordern zudem  strategische diplomatische Allianzen Deutschlands mit Partnerstaaten des Globalen Südens sowie transparente und inklusive Reformprozesse im Rahmen der laufenden UNAIDS-Transformation.

Das vollständige Papier „UN High-Level Meeting zu HIV/Aids 2026 – Positionen der deutschen Zivilgesellschaft: Zentrale Argumente und Forderungen“ finden Sie hier als Download:

Weiterführende Informationen

, 2026