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Mitzeichnung

Zivilgesellschaftliche Prioritäten für das UN High-Level Meeting zu HIV/Aids 2026

Mitzeichnung_Aktionsbündnis gegen AIDS

Das Aktionsbündnis gegen AIDS unterstützt gemeinsame Forderungen internationaler zivilgesellschaftlicher Organisationen an die Politische Erklärung zu HIV/Aids 2026.

Im Vorfeld des UN High-Level Meetings zu HIV/Aids am 22. und 23. Juni 2026 in New York haben Aidsfonds, Soa Aids Nederland und weitere internationale Organisationen zwölf zentrale Prioritäten für die politische Erklärung formuliert. Das Aktionsbündnis gegen AIDS hat diese Forderungen mitgezeichnet.

 Das UN High-Level Meeting findet in einem entscheidenden Moment statt. Fortschritte in der globalen HIV-Arbeit geraten durch Finanzierungskürzungen, politische Widerstände, Angriffe auf Menschenrechte, Gendergerechtigkeit und zivilgesellschaftliche Räume zunehmend unter Druck. Gerade deshalb braucht es jetzt eine starke, menschenrechtsbasierte und durch Communities getragene HIV-Arbeit.

Im Zentrum der Forderungen stehen unter anderem:

  • starke und nachhaltig finanzierte Community-Systeme,
  • die ausdrückliche Benennung und Priorisierung von Schlüsselgruppen,
  • Schutz der Menschenrechte von Menschen mit HIV und besonders betroffenen Communities,
  • geschlechtertransformative HIV-Programme,
  • Zugang zu Prävention, Behandlung und neuen Technologien,
  • nachhaltige Finanzierung der HIV-Antwort,
  • stärkere Rechenschaftspflicht und politische Führung.

Das Papier fordert die Mitgliedstaaten außerdem auf, Communities und Zivilgesellschaft transparent und sinnvoll in die Vorbereitung und Durchführung des High-Level Meetings einzubeziehen. Dazu gehört auch, zivilgesellschaftliche Vertreter*innen in nationale Delegationen aufzunehmen, insbesondere Menschen mit HIV, Vertreterinnen von Schlüsselgruppen und junge Menschen. Für das Aktionsbündnis gegen AIDS sind diese Forderungen eng mit der eigenen Advocacy-Arbeit zum UN High-Level Meeting 2026 verbunden. Eine wirksame HIV-Politik kann nur gelingen, wenn sie auf Menschenrechten, wissenschaftlicher Evidenz, nachhaltiger Finanzierung und der Führung von Communities basiert.

Nichts über Communities darf ohne Communities entschieden werden.

Das gemeinsame Papier „Priorities for the 2026 Political Declaration on HIV/AIDS“ kann hier gelesen werden

, 2026