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Positionspapier

Geplante Kürzungen beim Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria

Positionspapier©Aktionsbündnis gegen AIDS

Was auf dem Spiel steht und warum Deutschland jetzt Verantwortung zeigen muss!

Mit dem Bundeshaushalt 2025 drohen drastische Kürzungen:  Für die nächste Finanzierungsperiode des Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria sind lediglich 850 Millionen Euro vorgesehen im Vergleich zu 1,3 Milliarden Euro in der laufenden Periode. Das entspricht einem Rückgang um 450 Millionen Euro bzw. rund 35 %.

Unser Positionspapier zeigt auf, welche gravierenden Folgen ein Festhalten an dieser Kürzung hätte: für Millionen Menschen, die in Ländern des Globalen Südens mit HIV, Tuberkulose oder Malaria leben und für die globale Gesundheitssicherheit.

Zugleich würde ein solcher Schritt die Glaubwürdigkeit Deutschlands als verlässlicher Partner in der globalen Gesundheitspolitik massiv untergraben. In einer Zeit, in der sich andere Staaten zunehmend aus internationaler Verantwortung zurückziehen, hat Deutschland die Chance, ein starkes Zeichen für Solidarität und Verlässlichkeit zu setzen.

Wir fordern daher, dass die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag die geplanten Kürzungen zurücknehmen. Für die achte Wiederauffüllung des Globalen Fonds berechnen wir den fairen Beitrag Deutschlands für die Jahre 2026–2028 auf 1,8 Milliarden Euro. Ein Beitrag unterhalb von 1,4 Milliarden Euro würde unweigerlich lebensrettende Programme gefährden und Menschenleben kosten.

Offene Briefe zu den Kürzungen

, 2026