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Mitzeichnung

Offener Brief: Vernichtung von Verhütungsmitteln im Wert von rund 9,7 Mio. US-Dollar durch die US- Regierung

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Das Aktionsbündnis gegen AIDS hat gemeinsam mit 15 weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen einen von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) initiierten offenen Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz, Außenminister Johann Wadephul und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan unterzeichnet.

Anlass ist die geplante Vernichtung von Verhütungsmitteln im Wert von rund 9,7 Millionen US-Dollar durch die US-Regierung. Die Organisationen fordern die Bundesregierung auf, diplomatisch aktiv zu werden, um die Vernichtung dringend benötigter Produkte zu verhindern und ihre Weiterleitung an Länder mit hohem Bedarf sicherzustellen.

Obwohl viele der Produkte noch bis 2027, teilweise sogar bis 2031 haltbar sind, sollen sie verbrannt werden. Die Unterzeichner*innen warnen, dass dies gravierende Folgen haben könnte: Hunderttausende unbeabsichtigte Schwangerschaften, unsichere Abbrüche und vermeidbare Todesfälle wären die Folge – in einer Zeit, in der vielerorts ohnehin Versorgungsengpässe herrschen.

In dem Schreiben fordern die Organisationen die Bundesregierung auf, ihre diplomatischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Vernichtung zu verhindern und die Bestände an Länder und Bevölkerungsgruppen mit dem höchsten Bedarf weiterzuleiten. Nur so können schwerwiegende gesundheitliche und humanitäre Rückschritte verhindert werden.

, 2025