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UNAIDS besucht Checkpoint BLN

Stellvertretende Direktorin des UNAIDS Gunilla Carlsson zu Besuch beim Checkpoint BLN

UNAIDS zu Besuch bei Checkpoint BLN

Am 27.11.2019 haben sich in dem gerade einmal ein Jahr alten Checkpoint BLN, in der Nähe vom Herrmannplatz, Vertreter der Deutschen Aidshilfe, dem Bundesministerium für Gesundheit, AIDS Action Europe, dem Berliner Senat, Berliner Schwulenberatung, der Berliner Aidshilfe und dem Aktionsbündnis gegen AIDS mit der stellvertretenden Direktorin des UNAIDS Gunilla Carlsson getroffen.

Während des Treffens wurde das moderne Konzept eines transdisziplinischen Checkpoints vorgestellt in dem nicht nur HIV und STI Tests vorgenommen werden, sondern auch Behandlungsmöglichkeiten direkt unter einem Dach vorhanden sind (Beratung, Diagnostik und Therapieangebot zu HIV, STI und Substanzkonsum, inkl. PrEP- und PEP-Vergabe mit den dazugehörigen Untersuchungen und Beratungen). Diese inklusive Form der HIV Präventionsarbeit und Behandlung ermöglicht eine umfassende Versorgung von Patienten. Einer der Hauptgründe für die positive Annahme dieses Checkpoints der Community liegt daran, dass abschreckende bürokratische Hindernisse zwischen den Schritten der Testung und der eigentlichen Behandlung auf ein Minimum reduziert werden und ein vertrauensvolles Umfeld für die in Anspruch nehmenden Personen kreiert wird.

Das Checkpoint BLN wurde Im Rahmen der Fast Track City Initiative initiiert und finanziert. 

Gunilla Carlsson  war zutiefst von der Arbeit der Mitarbeiter des Checkpoints beeindruckt, aber auch von der Unterstützung des Berliner Senats dieses Projekt zu unterstützen um eine zeitgemäße Prävention- und Behandlungsoption in Berlin anbieten zu können. Frau Carlsson betonte mehrere Male wie wichtig Deutschland für UNAIDS und im allgemeinen für das Angehen der neuen Herausforderung der Globalen Gesundheit ist.

Nach nur einem Jahr nach der Eröffnung hat der Checkpoint BLN schon viel erreicht und muss sich auch schon räumlich erweitern. Jedoch sind die Weiterentwicklungsmaßnahmen nicht nur auf die Räumlichkeiten begrenzt, es wird zudem auch geplant das Serviceangebot weiterauszubauen.

Wir werden dem ganzen Projekt weiter gespannt folgen!

Fotocredit: Johannes Berger

Aktionsbündnis gegen AIDS, 2019