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Welt-Aids-Tag

Jedes Jahr am 1. Dezember

"Versprechen halten!" - Kampagne Unterschriftenübergabe Welt-Aids-Tag 2013

Erstmalig 1988 ausgerufen ist der Weltaidstag ein Tag der Solidarität mit Menschen, die von HIV und Aids betroffen sind.

Solidarität bedeutet sich für eine Veränderung einzusetzen, dass ungerechte gesellschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse viele Menschen anfällig für eine HIV-Infektion machen. Solidarität bedeutet auch sich dafür einzusetzen, dass alle Menschen ausreichenden und selbstbestimmten Zugang zu adäquater HIV-Prävention, Behandlung, Betreuung und Pflege bekommen - und zwar ohne jegliche Einschränkung. Menschen dürfen nicht nach ihren Lebensumständen oder ihrer sexuellen Orientierung bewertet werden, denn Stigmatisierung und Diskriminierung verhindern nicht nur oft Möglichkeiten zu ausreichender Prävention und lebensnotwendiger medikamentöser Behandlung. Es schließt von der gesellschaftlichen Teilhabe aus und verhindert vehement ein Leben in Würde. Solidarität bedeutet darüber hinaus sich dafür einzusetzen, dass international ausreichende Finanzmittel bereitgestellt werden und es bedeutet den ständigen Einsatz dafür, dass HIV und Aids nicht von der politischen Agenda verschwinden, sondern noch stärker als zuvor darauf hingearbeitet wird, endlich ein Ende von Aids zu erreichen.

Das Aktionsbündnis gegen AIDS versucht am Welt-Aids-Tag durch unterschiedliche Aktionen auf die notwendige Solidarität für Menschen, die von HIV und Aids betroffen sind, aufmerksam zu machen. So haben wir bspw. in 2021 eine große internationale Konferenz ausgerichtet um mit Mitgliedern unterschiedlicher Communities und internationaler Expert*innen momentane, durch COVID-19 entstandene Problemlagen und deren Auswirkungen auf Programme für Menschen mit HIV, TB und Malaria zu diskutieren

Aktionsbündnis gegen AIDS, 2022