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Osteuropakonferenz 2020

Ist HIV-Arbeit Menschenrechtsarbeit?

Die Konfernz ist abgesagt

Liebe Interessenten,

mit viel Freude, Energie und Herzblut haben wir als veranstaltende Organisationen die Osteuropakonferenz 2020 geplant und vorbereitet.

Womit wir nicht rechnen konnten, ist das Auftreten des Coronavirus.

In den letzten Tagen haben wir uns intensiv mit der Situation auseinandergesetzt, Risikobewertungen eingeholt und Einschätzungen diskutiert. Nach reiflicher Prüfung sind wir schweren Herzens zu dem Entschluss gekommen, die Veranstaltung zum jetzigen Zeitpunkt abzusagen und voraussichtlich im Sommer – bei Entspannung der Lage – durchzuführen. Veranstaltungen in der Größenordnung unserer Konferenz sollen aktuell nicht stattfinden, und wir möchten Sie und Euch durch eine Teilnahme nicht gefährden, insbesondere bei einer Konferenz, von der Menschen in Länder zurückkehren, in denen das Corona-Virus noch nicht präsent ist oder wo die gesundheitliche Versorgung womöglich schwierig ist.

Wir hoffen auf Ihr/Euer Verständnis und wünschen uns sehr, dass wir die Konferenz im Sommer nachholen können!

Herzliche Grüße,

das Organisationsteam

 

 

 

Datum: Montag, den 16.03.2020

Ort: Berlin, Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstr. 15, 10785 Berlin

Sprache: Deutsch und Russisch

Aufbauend auf den Diskussionen der Konferenz „HIV in Osteuropa – die unbemerkte Epidemie?!“ im Oktober 2017 planen wir eine zweite Osteuropakonferenz. Trotz aller Bemühungen, Versprechen und Interventionsaufrufe, ist dieser Teil der Welt weiterhin nicht im Fokus, wenn es um HIV/Aids, TB und virale Hepatitis geht. Während in vielen Ländern die Ausbreitung der HIV-Epidemie eingedämmt werden kann, steigen die Zahlen in Osteuropa und Zentralasien weiter an.

Während in westlichen Ländern HIV/Aids-Arbeit in der Regel auch als Menschenrechtsarbeit betrachtet wird, wodurch sehr konkrete Forderungen für die Rechte und das Wohlergehen von Individuen abgeleitet werden, reduziert sich die HIV/Aids-Arbeit in den östlichen Ländern allzu oft auf kollektive Gesundheitsvorsorge und Gesundheitspolitik. Daher laden wir Expert_innen und NGO-Vertreter_innen aus den betroffenen Ländern ein, um gemeinsam die lokalen Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten der HIV/Aids-Arbeit zu erörtern und zu diskutieren.

Bei Interesse bitten wir darum das Datum in die Kalender einzutragen. Programm und Anmeldemöglichkeiten werden wir zeitnah kommunizieren.

Die Konferenz wird ausgerichtet von: Aids Action Europe, Aktionsbündnis gegen AIDS, Brot für die Welt und Deutsche Aidshilfe.

save the date - Bearbeitung Theresa Kresse

Aktionsbündnis gegen AIDS, 2020