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Wichtige Materialien


Vormerken

  • Internationale Aids-Konferenz am 18.-23. Juli in Wien
  • Vollversammlung 2010 am 29.und 30.Oktober 2010



Alles zur Broschüre "8-2010 Dossier: HIV/Aids gerecht werden. Situationsanalysen zur Pandemie" ...

Eine prägnante Situationsanalyse der weltweiten Pandemie, die eine Bandbreite von wichtigen Themen abdeckt – von den internationalen Vereinbarungen, Prävention, Patenten und Patentrechten, bis hin zu Kindern und Aids, Finanzen, Einreiserestriktionen und einer aktuellen Berichterstattung der Internationalen Aids-Konferenz: "8-2010 Dossier: HIV/Aids gerecht werden. Situationsanalysen zur Pandemie." Alle Details ...



Alles zur IAC 2010 ...

Vorläufiger Alternativbericht, Juli 2010: Engagement gegen Aids. Versprechen sind nicht genug!



Knallrote Tröten, die richtig laut sind und mächtig Eindruck machen!

Rechtzeitig zur WM in Südafrika hat das Aktionsbündnis gegen AIDS Vuvuzelas anfertigen lassen. Knallrote Tröten, die richtig laut sind und mächtig Eindruck machen! Erregen Sie Aufmerksamkeit für Ihre Aktion und für das Thema HIV/ Aids – bestellen Sie Vuvuzelas bei uns ...


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Wer wir sind

Das Aktionsbündnis gegen AIDS vertritt über 100 Nichtregierungsorganisationen der Aids -und Entwicklungszusammenarbeit sowie über 280 Basisgruppen in Deutschland, die in unterschiedlicher Art und Weise an dem Thema HIV/Aids arbeiten. Ziel ist es, gemeinsam einen Beitrag zur Bewältigung der globalen HIV/Aids-Pandemie zu leisten.

Durch diesen Zusammenschluss wird Fachwissen gebündelt und somit Synergien erzielt, die den gemeinsamen Forderungen über die breite Öffentlichkeit hinaus Nachdruck verleihen.

Im politischen Dialog appelliert das Aktionsbündnis gegen AIDS immer wieder an die Bundesregierung, ihre Versprechen zu halten. Im speziellen soll Deutschland zusätzliche Mittel für die weltweite Aids-Prävention und Behandlung bereitstellen. Das Bündnis fordert die Umsetzung der Zusagen, denn die Bundesregierung darf sich der Verantwortung im weltweiten Kampf gegen HIV/Aids nicht entziehen.

Das Leben von Millionen Menschen in den wirtschaftlich armen Ländern steht auf dem Spiel, denn HIV Infektionsraten von über 10 Prozent verursachen nicht nur enormes individuelles Leid sondern machen jeglichen Entwicklungsfortschritt der letzten Jahrzehnten zunichte. Die durchschnittliche Lebenserwartung im südlichen Afrika sank durch HIV/Aids um bis zu 25 Jahre und ist nun in einigen Ländern auf dem Stand von 1950.

Die Bekämpfung von HIV/Aids steht inzwischen weit oben auf der Agenda der internationalen Staatengemeinschaft. So ist der Zugang zu Aids-Therapie Bestandteil der Millenniumsziele der Vereinten Nationen. Für die Umsetzung des Zieles ist es u. a. notwendig, dass die lebenswichtigen Aids-Medikamente auch für arme Bevölkerungsgruppen bezahlbar werden.

Deshalb hat das Aktionsbündnis z.B. 2008 die Kampagne "Leben vor Pharmaprofit! Patente können tödlich sein" gestartet. Führende Pharmakonzerne wurden aufgefordert, ihre Patentanträge auf neue HIV/Aids-Medikamente in Indien zurückzunehmen, damit die Produktion preiswerterer Nachahmerprodukte nicht weiter eingeschränkt wird. Diese so genannten Generika sind nicht nur für die Versorgung der an Aids Erkrankten in Indien notwendig, sondern für alle Länder des Südens, die von der Pandemie betroffen sind. Es wurden über 28.000 Unterschriften gesammelt und den Pharmakonzernen übergeben.