Globale Krise und Deutschlands Beitrag zur Globalen Antwort 2011: Vierte zivilgesellschaftliche Bestandsaufnahme des deutschen Engagements für die Umsetzung der internationalen HIV/Aids-Ziele seit 2001 - zum Download ...
Eine prägnante Situationsanalyse der weltweiten Pandemie, die eine Bandbreite von wichtigen Themen abdeckt – von den internationalen Vereinbarungen, Prävention, Patenten und Patentrechten, bis hin zu Kindern und Aids, Finanzen, Einreiserestriktionen, einem Blick nach Osteuropa und einer aktuellen Berichterstattung der Internationalen Aids-Konferenz: "8-2010 Dossier: HIV/Aids gerecht werden. Situationsanalysen zur Pandemie." Alle Details ...
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November 2011: Doha+10 - Konferenz
Im Jahr 2001 haben sich die Mitgliedstaaten der Welthandelsorganisation (WTO) in der „Doha-Erklärung zum TRIPS-Abkommen und der öffentlichen Gesundheit“ darauf verständigt, die internationalen Regeln zum Schutz geistigen Eigentums im TRIPS-Abkommen so zu interpretieren, dass die öffentliche Gesundheit geschützt und der Zugang zu Medikamenten gefördert wird.
Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Doha-Erklärung will das Aktionsbündnis gegen AIDS mit einer internationalen Konferenz Bilanz ziehen. Zusammen mit internationalen ReferentInnen wird am 24. November 2011 in Berlin die Frage erörtert, ob sich der Zugang zu Medikamenten durch oder trotz neuer Rahmenbedingungen der Welthandelsorganisation verbessert hat.
Die Doha+10 -Konferenz bietet eine Diskussionsplattform für nationale und internationale Akteure aus Entwicklungszusammenarbeit, humanitärer Hilfe, Zivilgesellschaft, Politik und Wissenschaft. Neben Erfahrungsberichten aus einigen Schlüsselländern wie Brasilien, Indien, Kenia und Thailand wird sich die Konferenz kritisch mit bilateralen und regionalen Handelsabkommen auseinandersetzen und Alternativen und Ausblicke bezüglich Innovation und Zugang zu lebensnotwendigen Arzneimitteln diskutieren.
Außerdem in dieser Ausgabe:
- Reformbewegung statt Förderungsstopp: Planungsunsicherheit beim Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria
- High-Level Meeting zu HIV/Aids: Anwaltschaftsarbeit bleibt wichtig
- Stark machen für Babys ohne HIV: Zum aktuellen Stand unserer Mitmachaktion
- Treatment as Prevention: Studie bestätigt hohen Schutz in Langzeitpartnerschaften bei frühem Therapiebeginn
Mai 2011: Soli-Nacht
Täglich infizieren sich weltweit etwa 1.000 Kinder durch die Übertragung des HI-Virus der eigenen Mutter. Wird eine HIV-positive Frau vor der Geburt des Kindes medikamentös behandelt und ärztlich betreut, sinkt das Ansteckungsrisiko unter 5 Prozent. Die Mutter-Kind-Übertragung kann verhindert werden, doch noch immer ist Deutschlands Beitrag der öffentlichen Entwicklungshilfe zu gering, als dass dies erreicht werden könnte. Das zeigt der neue Bericht des Aktionsbündnisses „Globale Krise und Deutschlands Beitrag zur Globalen Antwort“ (s. Seite 3). Bis zum Jahr 2015 sollte Deutschland seinen jährlichen Beitrag für den Gesundheitsbereich insgesamt auf rund 3,6 Mrd. Euro steigern.
Täglich 1.000 Neuinfektionen verhindern – es ist machbar!
Um dieser politischen Forderung Nachdruck zu verleihen, ruft das Aktionsbündnis gegen AIDS im Juni 2011 die achte Nacht der Solidarität aus. Straßentheater in Bonn, Infoaktion in Trier, Trommeln in München, Aidsschleifen in Stuttgart und Osnabrück – die Basisgruppen und Mitgliedswerke des Aktionsbündnisses suchen den Austausch und die öffentliche Aufmerksamkeit auf ganz unterschiedliche Weise, aber mit einem gemeinsamen Ziel: Die Gesundheit von Müttern und Kindern weltweit.
Außerdem in dieser Ausgabe:
- Deutscher Evangelischer Kirchentag, 1. bis 5. Juni 2011 in Dresden: „…da wird auch dein Herz sein“
- Dritte zivilgesellschaftliche Bestandsaufnahme des deutschen Engagements für die Umsetzung der internationalen HIV/Aids-Ziele bis 2010: Globale Krise und Deutschlands Beitrag zur Globalen Antwort
- Internationale Konferenz zu lokaler Pharmaproduktion in Afrika, 4. bis 6. April 2011 in Kapstadt: „Unmöglich ist kein Wort ...“
- Manu und Rehana auf in9monaten.de: „Find us on Facebook“
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