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Globale Krise und Deutschlands Beitrag zur Globalen Antwort 2011: Vierte zivilgesellschaftliche Bestandsaufnahme des deutschen Engagements für die Umsetzung der internationalen HIV/Aids-Ziele seit 2001 - zum Download ...


Alles zur Broschüre "8-2010 Dossier: HIV/Aids gerecht werden. Situationsanalysen zur Pandemie" ...

Eine prägnante Situationsanalyse der weltweiten Pandemie, die eine Bandbreite von wichtigen Themen abdeckt – von den internationalen Vereinbarungen, Prävention, Patenten und Patentrechten, bis hin zu Kindern und Aids, Finanzen, Einreiserestriktionen, einem Blick nach Osteuropa und einer aktuellen Berichterstattung der Internationalen Aids-Konferenz: "8-2010 Dossier: HIV/Aids gerecht werden. Situationsanalysen zur Pandemie." Alle Details ...


Pharmaindustrie

Aktuelles

Tübingen, 20.7.2011: Ein anlässlich der Aids-Konferenz in Rom veröffentlichter Bericht von Ärzte ohne Grenzen zeigt eine erschreckende Entwicklung. Zahlreiche Pharmafirmen fahren freiwillig gewährte Preisnachlässe auf lebenswichtige HIV/Aids-Präparate in Ländern mit mittlerem Einkommen zurück. Dazu gehören das unter dem Namen ViiV firmierende Gemeinschaftsunternehmen von GlaxoSmithKline und Pfizer, die Firmen Tibotec/Johnson & Johnson, Merck und Abbott. In der Konsequenz werden weniger HIV-positive Menschen behandelt werden können.

Das Aktionsbündnis gegen AIDS wird eine Gefährdung von Menschenleben durch die Pharmaindustrie nicht hinnehmen. „Wir sehen die aktuellen Entwicklungen sehr kritisch und werden uns auch beim deutschen und internationalen Pharmaverband dafür einsetzen, dass universeller Zugang zu HIV/Aids-Behandlung für ALLE Menschen wirklich erreicht wird. Auch die Pharmaindustrie muss ihren Beitrag dazu leisten!“, so Albert Petersen, Vorsitzender des Fachkreises Pharma des Aktionsbündnis gegen Aids. Lesen Sie die komplette Pressemitteilung ....

Neuzugänge

  • The Truth begind the Spin - How the Europe-India Free Trade Agreement will harm access to medicines
    • November 2010
    • PDF, englisch
    • India plays a crucial role in supplying the developing world with affordable quality medicines, but this is under threat. The European Commission (EC) is currently negotiating a free trade agreement (FTA) with India that includes a number of harmful provisions that could seriously hamper access to medicines across the developing world.
    • In response to growing criticism, the EC issued a Q&A (see bullet point below) to defend its position - but the EC misrepresents the real impact the FTA risks having. In pushing an agenda that promotes the interests of its own pharmaceutical industry, the EC is ignoring the crucial role played by affordable quality generic medicines manufactured in India, and is actively undermining patients’ access to newer essential drugs. The following highlights the truth hidden behind the spin in the ‘Q&A’ issued by the European Commission.
    • von Ärzte ohne Grenzen e.V.
  • EU-India FTA negotiations and access to medicines: Questions and answers

Links

Archive


April 2011: Konferenz zu lokaler Pharmaproduktion in Afrika zur Verbesserung des Zugangs zu Medikamenten

Die Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie das Aktionsbündnis gegen AIDS veranstalteten vom 4.-6. April 2011 in Kapstadt/ Südafrika eine internationale Konferenz zu lokaler Pharmaproduktion in Afrika.

Auf dieser Konferenz haben VertreterInnen aus internationalen Organisationen, Ministerien, Behörden, der lokalen Pharmaindustrie, der Zivilgesellschaft, der Wissenschaft und Richter aus Ländern des Nordens und Südens wichtige Aspekte zur Förderung der lokalen Pharmaproduktion in Afrika diskutiert. Dabei haben die Produktion selbst, die Finanzierung, Qualitätssicherung, Technologietransfer und auch die Nutzung der TRIPS-Flexibilitäten eine wichtige Rolle gespielt.

Lesen Sie hier ein Bericht der Konferenz von den Vertreterinnen des Aktionbündnisses gegen Aids, Christiane Fischer und Astrid Berner-Rodoreda:

Anbei Impressionen von der Konferenz:

Konferenzwebsite:

Mehr Informationen zum Thema:


  • A lifeline to treatment: the role of Indian generic manufacturers in supplying antiretroviral medicines to developing countries
    • September 2010
    • PDF, englisch
    • Indian generic producers supply the majority of ARVs in developing countries. Future scale up using newly recommended ARVs will likely be hampered until Indian generic producers can provide the dramatic price reductions and improved formulations observed in the past. Rather than agreeing to inappropriate intellectual property obligations through free trade agreements, India and its trade partners – plus international organizations, donors, civil society and pharmaceutical manufacturers – should ensure that there is sufficient policy space for Indian pharmaceutical manufacturers to continue their central role in supplying developing countries with low-priced, quality-assured generic
      medicines.
    • by Brenda Waning, Ellen Diedrichsen and Suerie Moon
    • Journal of the International AIDS Society 2010
  • Gefeilsche um den Zugang zu Medikamenten: Die Handelspolitik der Europäischen Kommission auf dem Holzweg
    • Oktober 2009
    • PDF, deutsch
    • Zu wenig Innovation und mangelnder Zugang zu bezahlbaren Medikamenten sind wesentliche Hindernisse auf dem Weg zur Gewährleistung des Rechts auf Gesundheit in Entwicklungsländern. Die Europäische Kommission könnte eine wichtige Rolle in der Kooperation mit Entwicklungsländern spielen, um Innovation zu fördern und den Zugang zu Arzneimitteln zu erleichtern. Stattdessen verfolgt die Kommission eine Handelspolitik, welche die Geschäftsinteressen multinationaler Pharmaunternehmen über die Bedürfnisse der Menschen in Entwicklungsländern stellt.
    • Health Action International und Oxfam International Positionspapier
  • Indien lehnt Patent auf Tenofovir ab
    • September 2009
    • Indien hat den Patentantrag der Firma Gilead auf das unentbehrliche Aids-Medikament Tenofovir abgelehnt. Tenofovir wird von der Weltgesundheitsorganisation als Aids-Medikament der ersten Wahl empfohlen und soll ältere nebenwirkungsreichere Medikamente ersetzen. Das Aktionsbündnis gegen Aids hatte Gilead aufgefordert, seinen Patentantrag in Indien zurückzuziehen. Die Entscheidung der indischen Regierung wurde damit begründet, dass Gilead getrickst hatte. Es hatte die Darreichungsform von Tenofovir, einer Substanz, die schon vor 1995 erfunden wurde, nur geringfügig geändert. Dafür wollte die Firma ein neues Patent. Doch das verbietet das indische Patentrecht, zum Wohl der PatientInnen. (CF)
    • Weitere Details auf der Newsseite - mehr ...
  • HIV-related Public-Private Partnerships and Health Systems Strengthening
    • Juli 2009
    • PDF, englisch
    • This UNAIDS report looks at the contribution of AIDS-related public-private partnerships to the six building blocks of health systems: service delivery; human resources; information; medicines and technologies; financing; and leadership. In terms of the AIDS response the most important locus of public-private partnerships is between companies and public health systems.
    • commissioned by the UNAIDS Programme Coordinating Board, compiled by Ute Papkalla and Gesa Kupfer.
  • Offener Brief an den Frankfurter Zoll von Oxfam, BUKO, medico und MSF wegen der Amoxicillin-Beschlagnahmung
    • 12. Juni 2009
    • PDF, deutsch
    • Am 5. Mai 2009 wurde vom Frankfurter Zoll die Aussetzung der Überlassung bzw. die Zurückhaltung von 61 Kartons mit insgesamt 3.047.000 Amoxicillin-Tabletten des Absenders Medopharm, Indien, mit dem Ziel Missionpharma, Dänemark, gemäß Artikel 9 Absatz 1 VO (EG) Nr. 1383/2003 veranlasst.
    • Grund hierfür war zum einen das Vorliegen eines Antrags gemäß Art. 5 VO (EG) Nr. 1383/2003 der Firma Glaxo Group Ltd. und zum anderen ein in diesem Zusammenhang stehender Verdacht auf Verletzung von Markenrechten derselben Firma. 
    • Nachdem Glaxo diesen Verdacht jedoch nicht bestätigte, wurden daraufhin die Medikamente mit mehrwöchiger Verzögerung wieder freigegeben - mit fatalen Folgen.
    • Hier ist die EG-Verordnung, an Hand derer die Waren beschlagnahmt wurden: Verordnung (EG) Nr. 1383/2003 des Rates vom 22. Juli 2003 über das Vorgehen der Zollbehörden gegen Waren, die im Verdacht stehen, bestimmte Rechte geistigen Eigentums zu verletzen, und die Maßnahmen gegenüber Waren, die erkanntermaßen derartige Rechte verletzen. (PDF)
  • Aids-Medikamente der zweiten Generation sind immer noch zu teuer
    • Mai 2009
    • PDF, deutsch
    • In einem Interview mit dem Magazin "weltsichten" erläutert Astrid Berner-Rodoreda, HIV/Aids-Beraterin bei Brot für die Welt und Sprecherin im Aktionsbündnis gegen AIDS, warum die indische Generikaproduktion so wichtig für die weltweite Versorgung mit Aids-Medikamenten ist.
  • Seizure of UNITAID/Clinton Foundation anti-retroviral medicines by Dutch customs authorities ‘unacceptable’
    • Februar / März 2009
    • PDF, englisch
    • Der europäische Transit indischer Generika wird von den Originalherstellern in Europa massiv behindert. In Amsterdam wurden vor kurzem 4 Ladungen verschiedener Generikafirmen in Indien, die alle für Lateinamerika bestimmt waren, von den Behörden beschlagnahmt. Dies, obwohl die Produkte weder in Indien noch im jeweiligen LA-Land unter Patentschutz stehen und in Europa lediglich im Transit sind. Dennoch haben die europäische / amerikanische Firmen interveniert und das Ganze als „Patent-Infringement“ deklariert.
    • Aufruf von Health Action International, Oxfam International und Knowledge Ecology International.
  • Bioavailability of Generic Ritonavir and Lopinavir/Ritonavir Tablet Products in a Dog Model
    • Febuar 2009
    • PDF, englisch
    • by Kevin W. Garren, Sibtain Rahim, Kennan Marsh, John B. Morris
    • This study explored the bioavailability in dogs and chemical potency of generic ritonavir and lopinavir/ritonavir tablet products manufactured by various pharmaceutical companies.
    • The results reinforce the need for human bioequivalence testing of generic products containing ritonavir or lopinavir/ritonavir to assure that efficacy in patients is not compromised prior to these products being made available to patients. Procurement policies of funding agencies should require such quality assurance processes.
    • This study has been published in the February edition of the Journal of Pharmaceutical Sciences. This means the study was peer reviewed and there is sound evidence. In the absence of any scientific and evidence based discussion of the same from the firms that manufacture the product, they may not have a very sound premise for the fact that the generic products should be given to patients.
  • The Global Politics of Pharmaceutical Monopoly Power by Ellen ‘t Hoen
    • Dezember 2008
    • PDF, englisch
    • This book is available under a Creative Commons License for free download or online reading.
    • Every day, Médecins Sans Frontières (MSF) is confronted with the lack of access to adequate or affordable medical tools in the field. We face two major challenges – the high cost of existing medicines on the one hand, and the absence of appropriate or effective treatments for many of the diseases affecting our patients on the other.
    • This book by Ellen ‘t Hoen, former Director of Policy Advocacy for the MSF Access Campaign, explains why these twin challenges are in fact two sides of the same coin.  More importantly perhaps, it also analyses the latest mechanisms and policy changes that may help change the broken system of medical innovation and access to medicines today.
    • In particular, the book highlights recent alternative mechanisms to encourage medical R&D in a way that also ensures access to the developed product – by separating the cost of research and development from the price of diagnostics, medicines, and vaccines.
  • World CAB (Community Advisory Board) Meeting with the Indian Generic Drugs Industry
    • April 2008
    • PDF, englisch
    • Sponsored by the ITPC International Treatment Preparedness Coalition, in April 2008 twenty-five treatment activists from sixteen countries met in Delhi, India, with representatives of three Indian manufacturers of generic antiretroviral (ARV) drugs. The Indian generic drug industry is a major supplier of affordable ARVs to treatment programs in Africa, and their impact has facilitated placing nearly two million people on lifesaving treatment.
    • Dies Ist eine sehr gute  informative Dokumentation über Gespräche mit indischen Generika-Herstellern über die gleichen Themen, die wir ansprechen wollen.
  • Schriftwechsel mit Abbott - siehe Sonderseiten zu Abbott
    • 2007 - 2008
    • Abbott ist im Bereich der Aids-Medikamente einer der ganz Großen. Das Aktionsbündnis gegen AIDS steht seit einiger Zeit mit dem Konzern in Kontakt und versucht, ein Umdenken bei der Bereitstellung von neuen Medikamenten für die PatientInnen in armen Ländern zu erreichen.
    • Die aktuelle Kampagne des Aktionsbündnisses "Leben vor Pharmaprofit! Patente können tödlich sein." richtet sich unter anderem an Abbott.