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Knallrote Tröten, die richtig laut sind und mächtig Eindruck machen!

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Indische Generika und Aids: Eine Erkundungsreise in der "Apotheke der Armen". Lesen Sie hier unsere Broschüre über die Hintergründe zu und die Erkenntnisse, die wir aus dieser Reise gewonnen haben.


Wir haben aus Indien zwei interessante Interviews mitgebracht.



Patente und Alternativen

Neues Material

In der ersten Märzwoche 2009 besuchte eine internationale Delegation des Aktionsbündnisses - Delegierte aus dem Aktionsbündnis gegen AIDS (Kampagnenbüro, action medeor, Brot für die Welt, BUKO Pharma-Kampagne, medico international, MSF), zwei afrikanischen Partnerorganisationen von BfdW (TAC und EPN), einem indischen Partner von medico (LOCOST) sowie der englischen Stop AIDS Campaign - in Indien Generikafirmen und Nichtregierungsorganisationen (NROs), um die Situation der neueren Aidsmedikamente genauer zu erforschen. In den nächsten Jahren werden immer mehr Menschen aufgrund von Resistenzen neuere Aidsmedikamente benötigen.

Unsere zweisprachige Broschüre im PDF-Format gibt Auskunft über

  • Nachhaltigkeit: Kann Indien die Produktion der neueren Aidsmedikamente ausbauen? Keine Frage – alle besuchten Firmen könnten mit sicheren Absatzmärkten ein Vielfaches der heutigen Menge produzieren.
  • Patentanträge: Auf die meisten neueren Aidsmedikamente haben die Originalhersteller Patentanträge in Indien gestellt. Laut indischen NROs kommt es jedoch einer Schatzsuche gleich, herausfinden zu wollen, für welche Substanz ein Patentantrag in Indien gestellt wurde.
  • Rufschädigung: In der Vergangenheit wurden mehrere Ladungen generisch hergestellter Aidsmedikamente, die von Indien über Europa nach Afrika
    oder Lateinamerika transportiert wurden, beschlagnahmt. Weder in Indien noch im Importland stehen sie unter Patentschutz

Teilnehmer der Reise

  • Deutschland
    • Astrid Berner-Rodoreda, Brot für die Welt
    • Andrea Czekanski, action medeor
    • Andreas Wulf, medico international
    • Christiane Fischer, buko pharmakampagne
    • Oliver Moldenhauer, MSF
    • Beate Ramme Fülle, Kampagnenbüro des Aktionsbündnisses gegen Aids
  • Internationale Partner
    • Katy Athersuch, Stop AIDS Campaign, England
    • Vuyiseka Dubula, Treatment Action Campaign, Südafrika (eingeladen durch BfdW)
    • Jonathan Mwiindi, Ecumenical Pharmaceutical Network, Kenia (eingeladen durch BfdW)
    • Chinu Srinavasan, Lo cost, Indien  (eingeladen durch medico international)

Alle deutschen Teilnehmenden haben ihre Reise durch ihre Organisationen selbst gezahlt.

Links und Dokument

Links

  • www.unitaid.eu
    • Die offizielle Website von UNITAID (in englisch und französisch)
  • www.med4all.org
    • Eine internationale Konferenz an der Charité Universitätsmedizin Berlin hat neue Konzepte diskutiert, wie die Arzneimittelversorgung für Entwicklungsländer verbessert werden kann, z.B. mit dem Projekt "equitable licences". Dabei spielt die aus öffentlichen Geldern finanzierte Forschung eine wichtige Rolle.
    • Hier finden Sie die Konferenzdokumentation, Informationen zu den Referenten und die Vorträge zum Download.

Filme und Flash

  • Prizes as a Mechanism for Medical Innovation on YouTube
    • Ein studentische Animation, die unterhaltend den Zusammenhang zwischen Patenten und Preisen für HIV/Aids-Medikamenten erklärt.
    • Von den Studenten Valeria Cueto, Marissa Kimsey und Josh Goldberg des Williams College
    • Dezember 2008

Dokumente

  • Advanced Market Commitments - Current Realities and Alternate Approaches
    • März 2009
    • The purpose of an advanced market commitment (AMC) was to motivate research and development (R&D) based pharmaceutical companies to conduct research into the so called ‘neglected diseases’ that primarily afflict low-income countries. In addition, AMCs were to speed-up access to new vaccines that are often delayed by 10-15 years because of their high prices when new on the market.
    • Quelle: HAI Europe, medico international
  • The Medicines Patent Pool Initiative by UNITAID
    • UNITAID is working to establish an international system boost the availability of new and more patient-friendly medicines for people in developing countries. Through a collective management structure for medicines patents, known as a patent pool, UNITAID seeks to improve access to patents and foster the development and production of life-saving, more affordable, and more suitable medicines. Although such a ‘pool’ structure has shown its worth in many areas – agriculture and information technology, for example - the UNITAID initiative will lead to the first patentpool for medicines.
    • siehe auch die Medicines Patent Pool: Questions & Answers
    • PDF-Dateien (englisch)von UNITAID
    • März 2009
  • Generika für Brasilien
    • Neben vielen afrikanischen Ländern bezieht auch Brasilien generisch hergestellte Medikamente aus Indien. Diese sind deutlich günstiger als die Originalpräparate. Allerdings werden immer wieder Sendungen in europäischen Häfen abgefangen. In einem Brief an den UNAIDS Direktor Michel Sidibé äußert die brasilianische Zivilgesellschaft ihre Besorgnis.
    • Brief, englisch
    • 27. März 2009
  • UNITAID will Patent Pool für AIDS-Medikamente
    • Eine vereinfachte Handhabung soll den Zugang zu AIDS-Medikamenten verbessern. Die internationale Organisation UNITAID wird dazu einen "Patent Pool" konzipieren. So soll die Entwicklung kostengünstiger neuer Kombinationspräparate und Kindermedikamente erleichtert werden.
    • Pharma-Brief, Rundbrief der BUKO Pharma-Kampagne
    • August/September 2008
  • Neue Arzneimittel für die Armen
    • Umfangreiche Maßnahmen sollen in den kommenden Jahren die Arzneimittelentwicklung für die Dritte Welt ankurbeln. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird dabei eine wichtige Rolle einnehmen. Denn die bisherigen profitorientierten Forschungsstrukturen sind unzureichend und neue Wege müssen beschritten werden.
    • Pharma-Brief, Rundbrief der BUKO Pharma-Kampagne
    • Juni/Juli 2008
  • Gesundheit ist keine Ware
    • Die Monopolisierung von Gesundheitswissen verweigert Millionen Menschen den Zugang zu lebensrettenden Medikamenten. Lesen Sie treffende Argumente gegen das globale Patentregime.
    • Infozeitung medico international
    • 2007