Bis 2015 Mutter-Kind-Übertragung stoppen!
– Um das zu erreichen, fordern wir:
- Versprechen halten – Gelder bereit stellen
Deutschland muss seine Zusagen für eine Erhöhung der öffentlichen Entwicklungshilfe einhalten, um den universellen Zugang zu Prävention, Behandlung, Pflege und Unterstützung aller von HIV und Aids betroffenen Menschen zu erreichen und somit der Verantwortung in der internationalen Gemeinschaft gerecht zu werden.
Bis zum Jahr 2015 sollte Deutschland seinen jährlichen Beitrag für den Gesundheitsbereich insgesamt auf rund 3,6 Mrd. Euro steigern. Davon sollten min. 1,5 Mrd. Euro für die Schlüsselmaßnahmen der HIV-Prävention, Behandlung und Unterstützung eingesetzt werden.
- Partnerländer unterstützen
Deutschland soll seine Partnerländer in der Entwicklungszusammenarbeit
dabei unterstützen, die WHO-Richtlinien umzusetzen.
- Eigenverantwortung übernehmen
Deutschland soll endlich die EU-Charta gegen die Abwerbung ausländischer Fachkräfte unterschreiben. Damit ÄrztInnen und Gesundheitspersonal aus Entwicklungsländern nicht länger Mängel in europäischen Gesundheitssystemen ausgleichen.
Bis spätestens 2015 kann man durch die weiter laufende Finanzierung der Mutter-Kind-Prävention und durch Investitionen in die Gesundheitssysteme 400.000 Babys jährlich vor dem frühen Tod bewahren. Deshalb fordert das Aktionsbündnis gegen AIDS mit der Mitmachaktion in9monaten.de:
Babys ohne HIV – Bis 2015 Mutter-Kind-Übertragung stoppen!













