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„90 - 90 - 90 + 90“

Zum Stand der globalen und regionalen Umsetzung der 90-90-90 Strategie

90 90 90 strategie zum deutsch österreichischen Aids Kongress

Für den Deutsch Österreichischen AIDS Kongress (DÖAK) organisierte das Aktionsbündnis gegen AIDS in Kooperation mit Florian Neuhann von der Uni Heidelberg eine Session zur Umsetzung der 90-90-90 Strategie. Zum Erreichen des globalen Entwicklungsziels - der Beendigung von AIDS bis 2030 - sollen als wichtiger Zwischenschritt bis 2020 90% der mit HIV lebenden Menschen von ihrer HIV-Infektion wissen, 90% davon sollen Zugang zu HIV-Therapien haben - wiederum bei mindestens 90% aus dieser Gruppe soll die Viruslast unter die Nachweisgrenze gesenkt werden: Der Ansatz beschreibt das Konzept „Behandlung als Prävention“, die Medizin spricht in diesem Zusammenhang auch von der „Behandlungs-kaskade“. Bis 2030 soll die Zielmarge auf 95-95-95 erhöht werden.

Das Erreichen dieser Ziele stellt sowohl für Primär- und Sekundärprävention (insbesondere für HIV-Beratung, Testung und Behandlung), sowie für Stärkung der Zivilgesellschaft, Gesundheitspolitik und Gesundheitsfinanzierung erhebliche Herausforderungen dar. Die Verschränkung von Prävention und Behandlung und die Verfügbarkeit von Behandlungs-möglichkeiten für Menschen mit HIV bedeutet beispielsweise auch, dass es eigentlich nicht legitim sein kann, Menschen zu testen, um sie danach von Behandlungsoptionen auszuschließen, wie es auch in Deutschland manchmal immer noch der Fall ist...

Zum ganzen Artikel geht es hier:

Aktionsbündnis gegen AIDS, 2017