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Veranstaltungen mit Yvonne Chaka Chaka

Yvonne Chaka Chaka und Louis da Gama reisten vom 5. – 7. Juli 2016 nach Berlin um die Advocacy-Arbeit zur Wiederauffüllungskonferenz am 16. September in Montreal, Kanada zu unterstützen

Neben der Hauptveranstaltung "Zum Greifen nah? Das Ende von Aids, Tuberkulose und Malaria" am Mittwochabend, trafen Yvonne Chaka Chaka und Louis da Gama Vertreterinnen zivilgesellschaftlicher Organisationen und der afrikanischen Community in Berlin, führten ein Gespräch mit Heiko Warnken (Referatsleiter Gesundheit, Bevölkerungspolitik und soziale Sicherung im BMZ), besuchten eine Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete und standen für Pressegespräche zur Verfügung.

Nach Yvonne Chaka Chakas Ankunft in Berlin am 5. Juli 2016 fand am Nachmittag in der Deutschen AIDS-Hilfe ein Treffen mit Yvonne Chaka Chaka, Louis da Gama und VertreterInnen der afrikanischen Community in Berlin statt. Yvonne informierte sich über die Arbeit der Deutschen AIDS-Hilfe und anderer zivilgesellschaftlicher Akteure und interessierte sich besonders für die Arbeit zur Situation von MigrantInnen in Deutschland. Hierbei wurde auch die Situation von Geflüchteten und die aktuellen Entwicklungen des deutschen Asylsystems intensiv diskutiert.

Am Mittwochvormittag gab Yvonne Chaka Chaka Interviews und betonte gegenüber den VertreterInnen der deutschen Presse die Bedeutung eines ausreichend finanzierten Globalen Fonds. Artikel über ihr Engagement für den Globalen Fonds erschienen im Tagesspiegel und im Blog der Deutschen AIDS-Hilfe.

Anschließend traf sich Yvonne mit VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen. Nach der Vorstellungrunde wurde zwei Stunden über unsere Advocacy-Arbeit zum Globalen Fonds und zu Aids, Tuberkulose und Malaria diskutiert. Hierbei wurde die Situation der südafrikanischen, afrikanischen, bundesweiten und europäischen zivilgesellschaftlichen Arbeit zu Aids, Tuberkulose und Malaria und strukturelle Herausforderungen diskutiert. Da bei der Betroffenheit der besonders vulnerablen Gruppen dieser drei Krankheiten große Deckungsgleichheit besteht, wurde die Bedeutung des gemeinsamen Einsatzes betont und beraten, wie die Zusammenarbeit zivilgesellschaftlicher Organisationen weiter intensiviert werden kann. Hierbei spielte auch die Stärkung der Advocacy-Arbeit zu Malaria in Bezug auf den Globalen Fonds eine Rolle.

Am Abend folgte die Hauptveranstaltung des dreitägigen Besuchs „Zum Greifen nah? Das Ende von Aids, Malaria und Tuberkulose. Die afrikanische Perspektive.“ Die Begrüßung erfolgte durch Heidemarie Wieczorek-Zeul und Marwin Meier. Die Podiumsdiskussion zwischen Yvonne Chaka Chaka (Menschenrechtsaktivistin und Gründerin der Princess of Africa Foundation), Louis da Gama (Direktor der Princess of Africa Foundation), Marie-Goretti Harakeye (Leiterin des Social Affairs Department der Kommission der Afrikanischen Union) und Dr. Georg Kippels (MdB) wurde von Andrea Thilo moderiert. In der einstündigen Diskussion berichteten Yvonne Chaka Chaka, Louis da Gama und Marie-Goretti von den Entwicklungen und aktuellen Situation der Gesundheitsversorgung in Afrika und der Bedeutung des Globalen Fonds für die Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose. Sie und Dr. Georg Kippels, der die deutsche Perspektive vertrat, unterstrichen die Fortschritte, die durch den Globalen Fonds erreicht werden konnten und warben für einen fairen deutschen Beitrag in den kommenden Jahren. Zur großen Freude des Publikums sang Yvonne Chaka Chaka abschließend einige Zeilen mit der die Motivation für einen fairen deutschen Beitrag zum Globalen Fonds zu streiten. Beim anschließenden Buffet wurden die Gespräche fortgeführt und Strategien weiterentwickelt.

Am Donnerstag 7.7.2016 führten Yvonne Chaka Chaka und Louis da Gama ein Gespräch mit Heiko Warnken, Referatsleiter Gesundheit, Bevölkerungspolitik und soziale Sicherung im BMZ, an welchem auch VertreterInnen des Aktionsbündnisses und den Freunden des Globalen Fonds teilnahmen.

Den Abschluss des Aufenthalts von Yvonne und Louis bildete auf ihren ausdrücklichen Wunsch ein Besuch in einer Notunterkunft für Geflüchtete. Während der Besichtigung der von der Volkssolidarität in Berlin-Marzahn betriebenen Einrichtung informierten sich Yvonne und Louis über das Asylverfahren, sowie die Herkünfte, Lebensbedingungen und Bleibeperspektiven der Geflüchteten. Die Volkssolidarität hat zu dem Besuch eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Die Gespräche mit Yvonne Chaka Chaka haben uns sehr beeindruckt. Wir danken Yvonne Chaka und Louis für ihren Einsatz und ihre Unterstützung für unser gemeinsames Anliegen eines fairen deutschen Beitrags für de Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria.

Spätestens zur Wiederauffüllungskonferenz am 16. September in Montreal werden wir wissen,  wie hoch der Beitrag der Bunderegierung sein wird.

Vielen Dank auch an die KooperationspartnerInnen ONE, Freunde des Globalen Fonds Europa und das Stop TB Forum!

Aktionsbündnis gegen AIDS, 2018