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02.11.2011 13:05 Alter: 197 Tage

„Unsere Universitäten – Unsere Forschung – Unsere Verantwortung“: Medizinstudierende rufen „Aktionsmonat Medikamentenzugang“ aus

Kategorie: Aktionsbündnis

 

Universities Allied for Essential Medicines Germany e.V. (UAEM), Pressemitteilung, 24.11.2011: Öffentlich finanzierte Medikamente müssen allen Menschen zugänglich sein – so lautet die zentrale Forderung einer bundesweit angelegten Kampagne von Medizinstudierenden.

Die drei Organisationen bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland), IPPNW-Studierende (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung) und UAEM (Universities Allied for Essential Medicines, Germany) haben den November 2011 in einer gemeinsamen Initiative zum „Aktionsmonat Medikamentenzugang“ ausgerufen.

Die Kampagne soll das Thema des globalen Zugangs zu Ergebnissen medizinischer Innovationsforschung auch in Deutschland auf die Tagesordnung setzen. Außerdem fordern die Studierenden, dass die Forschung zu sogenannten „vernachlässigten Krankheiten“ an deutschen Forschungsinstituten einen höheren Stellenwert erhält.  Ungefähr 150 Studierende in über 15 Lokalgruppen der drei Organisationen wollen ihrem Anliegen durch Vortragsveranstaltungen, hochschulpolitische Aktionen und Hintergrundgespräche an ihren jeweiligen Universitäten Nachdruck verleihen. 

Damit die Innovationen ihrer Universitäten auch in Entwicklungs- und Schwellenländern zugänglich werden, setzen sich die Studierenden besonders für einen sozialverträglichen Technologietransfer, z.B. für sogenannte „gerechte Lizenzen“ ein. Dazu das gemeinsame Organisationteam: „Öffentliche Forschungseinrichtungen müssen ihrer sozialen Verantwortung stärker gerecht werden. Sie müssen verbindliche Leitlinien einführen, die einen weltweiten Zugang zu ihren Forschungsergebnissen sicherstellen.“

Infos und Kontakt

Für ausführliche Informationen zum „Aktionsmonat Medikamentenzugang“ sowie zu
einzelnen Veranstaltungsterminen kontaktieren Sie gerne Lukas Fendel
(Bundeskoordinator UAEM) unter der Telefonnummer 0163 / 1365325 (mobil) oder
unter presse@uaem-germany.de.