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Flash-Spiel zum Thema universeller Zugang zu Behandlung, Prävention und Pflege für alle von HIV und Aids betroffenen Menschen

Bist du besser als die Vereinten Nationen? Beweise es.

Parlamentarisches Frühstück „Bis 2015: Babys ohne HIV!“

 

Das Aktionsbündnis gegen AIDS hat am 23.November 2011 ein Parlamentarisches Frühstück in Berlin veranstaltet. Es fand im Rahmen der Kampagne „In 9 Monaten.de“ statt. Es wurde diskutiert, was die Bundesregierung tun sollte, damit bis 2015 Babys ohne HIV geboren werden.

Zivilgesellschaftliche Organisationen, die Mitglieder des Deutschen Bundestags Karin Roth (SPD), Niema Movassat (Die Linke), Uwe Kekeritz (Die Grünen) und Jürgen Klimke (CDU) diskutierten diese Frage. Rafael Teck vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) stellte vor, was das Ministerium bisher und in Zukunft zur Verhinderung der Mutter-Kind-Übertragung tun wird.

Nach jüngsten Zahlen infizieren sich jedes Jahr weltweit 390.000 Kleinkinder während Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit mit HIV – fast alle in armen Ländern. Mit frühzeitigem Zugang zu HIV-Tests und Medikamenten lässt sich das Risiko einer Übertragung auf unter fünf Prozent reduzieren. Allerdings hatten 2010 bspw. nur 48 Prozent der schwangeren Frauen in Ländern niedrigen und mittleren Einkommens Zugang zu notwendiger anti-retrovirale Behandlung. In 2009 hatten sogar nur 26 Prozent überhaupt Zugang zu HIV-Tests.

Die Bundesregierung ist in den letzten Jahren zwar mehrere internationale Verpflichtungen eingegangen, die dazu beitragen können, die Mutter-Kind-Übertragung zu stoppen. Bis heute wurden diese allerdings nicht angemessen eingelöst. Neben dem Universellen Zugang zu HIV-Prävention und Behandlung für alle bedürftigen Menschen, hat Deutschland zuletzt im Juni 2011 gemeinsam mit den Vereinten Nationen das explizite Ziel beschlossen, die Mutter-Kind-Übertragung bis 2015 zu eliminieren.

Das Aktionsbündnis gegen AIDS hat daher die Kampagne „In 9 Monaten.de“  ins Leben gerufen. Die Bundesregierung soll so darin bestärkt werden, ihre Verpflichtungen auch einzuhalten. Bereits rund 25.000 Menschen fordern mit ihrer Unterschrift „Bis 2015: Babys ohne HIV!“. Auch werden am 30.11.2011 – einen Tag vor dem Welt-Aids-Tag – mehrere Mitglieder des Deutschen Bundestags aller Fraktionen gemeinsam ein Zeichen setzen. Sie werden vor dem Reichstag ein Transparent halten und sich so der Forderung der vielen Tausend Menschen anschließen, damit bis 2015  alle schwangeren Frauen mit HIV und Aids für sich und ihre Babys die Hilfe bekommen, die sie benötigen.

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