Globale Krise und Deutschlands Beitrag zur Globalen Antwort 2011: Vierte zivilgesellschaftliche Bestandsaufnahme des deutschen Engagements für die Umsetzung der internationalen HIV/Aids-Ziele seit 2001 - zum Download ...
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Rechte hier und jetzt! Auftakt der Internationalen Aids-Konferenz in Wien
TÜBINGEN, 15. Juli 2010. Zum Auftakt der Internationalen Aids-Konferenz (IAC) vom 18.- 23. Juli 2010 mit geschätzten 25.000 Teilnehmern werden die Augen der Welt auf Wien gerichtet sein.
„2010 ist ein bedeutender Meilenstein, denn es geht um die Frist, die sich die internationale Staatengemeinschaft für ihre Verpflichtung gesetzt hat, den universellen Zugang zu HIV-Prävention, -Pflege und Behandlung sicherzustellen“, so Astrid Berner-Rodoreda, Sprecherin des Aktionsbündnisses gegen AIDS. „Davon sind wir leider noch weit entfernt. Die Konferenz wird Gelegenheit bieten, die bis dato erzielten Fortschritte zu bewerten und festzustellen, was zur Erreichung dieses Ziels noch getan werden muss. Durch das hohe Medieninteresse wird die IAC die Gelegenheit bieten, Druck auf die Geberländer auszuüben und mehr Mittel für den universellen Zugang bereit zu stellen“, betont Berner-Rodoreda.
Das Motto der AIDS 2010 „Rechte hier und jetzt! („Rights here, right now!“) unterstreicht die zentrale Bedeutung des Schutzes und der Förderung der Menschenrechte als Grund-voraussetzung für einen erfolgreichen Umgang mit HIV/Aids. „Rechte hier und jetzt!“ hebt darüber hinaus Wien als Standort der Konferenz hervor. Wien wurde auch wegen seiner Nähe zu Osteuropa und Zentralasien ausgewählt, einer Region, in der sich die Epidemie vor allem durch den intravenösen Drogengebrauch besonders schnell verbreitet. „Rechte hier und jetzt!“ ist ein Aufruf zu Führungswillen, Verantwortung und aktivem Handeln.
Das Aktionsbündnis gegen Aids wird mit zahlreichen Aktivitäten bei der IAC vertreten sein. So werden drei Poster präsentiert: Eines informiert über den Zugang zu Aids-Medikamenten in Afrika südlich der Sahara und in und Osteuropa. In einem weiteren stellt sich das Aktionsbündnis unter dem Motto „a network is heard!“ vor. Ein drittes Poster thematisiert die Rolle der indischen Zivilgesellschaft und indischer Generika für den Zugang des Südens zu Medikamenten. Außerdem ist das Aktionsbündnis mit einem Stand bei der ökumenischen Vorkonferenz vertreten und koordiniert das „Chaplaincy Program“ bei der gesamten Konferenz. Zudem führt das Bündnis zahlreiche Lobbygespräche mit Pharmavertretern. Veröffentlicht wird auch ein Schattenbericht „Schweiz-Österreich-Deutschland“. Darin geht es um die Beiträge dieser Länder zur Bewältigung der HIV-Pandemie in Entwicklungsländern.
- Das AKTIONSBÜNDNIS GEGEN AIDS ist ein Zusammenschluss von über 100 Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit sowie mehr als 280 lokalen Gruppen. Der Ausbau der finanziellen Ressourcen zur weltweiten HIV-Prävention sowie der Zugang zur Therapie sind die zentralen Anliegen des Bündnisses.
- Pressekontakt
Beate Ramme-Fülle
Tel. 07071-206-503
Mobil: 0176-83253625
rammefuelle@aids-kampagne.de









