"10 Jahre Aktionsbündnis gegen AIDS" - unsere Jubiläumspublikation über die Entstehung und Geschichte des Aktionsbündnisses - viel Freude bei der Lektüre!
Globale Krise und Deutschlands Beitrag zur Globalen Antwort 2011: Vierte zivilgesellschaftliche Bestandsaufnahme des deutschen Engagements für die Umsetzung der internationalen HIV/Aids-Ziele seit 2001 - zum Download ...
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Deutscher Evangelischer Kirchentag 2013: „So viel du brauchst…“
1. bis 5. Mai 2013, Hamburg: Auch in diesem Jahr war das Aktionsbündnis gegen AIDS wieder auf dem Kirchentag vertreten. Unter dem Motto „Solidarität – für Menschen mit HIV und Aids“ liefen mehrere Aktivitäten, Veranstaltungen und unser Infostand auf dem Markt der Möglichkeiten.
Damit reihten wir uns in das Thema des Kirchentags „So viel du brauchst…“ ein. Denn seit nunmehr 10 Jahren setzt sich das Aktionsbündnis gegen AIDS für eine starke globale Solidarität für Menschen mit HIV und Aids ein. In dem Zeitraum konnten weltweit einige wichtige Erfolge erzielt werden bei der Prävention und Behandlung der Epidemie sowie der Zahl Aids-bedingter Todesfälle. Vieles ist aber noch zu tun! Daher ist es auch heute noch umso notwendiger für Solidarität zu streiten, damit Jeder und Jede sich ausreichend und selbstbestimmt vor einer Infektion schützen kann, Menschen mit HIV würdevoll leben können und wir endlich zu einer Welt ohne Aids kommen. Unser Infoblatt beschreibt konkret, wie für uns Solidarität praktisch aussehen muss.
- Veranstaltungsübersicht des Aktionsbündnis auf dem DEKT 2013
- Infoblatt „Solidarität – für Menschen mit HIV und Aids“
- Reflexion zu HIV & Aids und Stigmatisierung
von Sr. Mary Owens, IBVM, Direktorin im Institut „Children of God Relief Institute“, Nyumbani, Kenia - Website des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2013
Berichte von unseren Veranstaltungen auf dem DEKT 2013
- "Weißt Du alles was Du brauchst? Black Stories rund um Aids"
„Warum stand Kerstin traurig vor dem Kindergarten?“ Oder: „Warum lud Jacqueline 50 Menschen zum Essen ein und niemand kam?“ Hinter diesen und anderen Statements stecken Geschichten von Menschen, die entweder mit HIV leben oder mit Menschen zusammen sind, die HIV positiv sind. Geschichten von Ausgrenzungen und Stigmatisieren, Geschichten, die aber auch wach rütteln und Fragen aufwerfen nach der Relevanz von HIV und AIDS heute, nach Ansteckungswegen, nach einem echten Miteinander unabhängig vom jeweiligen Status und der eignen Lebensform.
Diese Geschichten und Fragen hatten ihren Platz im Zentrum Jugend des DEKT in der Veranstaltung „Weißt Du alles was Du brauchst? Black Stories rund um Aids”, die Dr. Ernst-Friedrich Heider, AIDS Seelsorge Hannover und Ute Hedrich, Amt für Misson, Ökumene und Kirchl. Weltverantwortung, Dortmund, vorbereitet hatten. Ca. 100 Jugendliche und ein paar Erwachsene haben in der Turnhalle der Friedrich –Ebert Schule, dem Zentrum Jugend des DEKT, die Geschichten erraten und Fragen aufgeworfen und diskutiert.
Deutlich war, dass der Wissenstands rund um HIV sehr unterschiedlich ist – solche oder ähnliche Ideen des spielerischen Zugangs eröffnen für auch sehr unterschiedliche zusammengesetzte Gruppen Möglichkeiten der Beteiligung . Dies er Zugang auch geeignet für Gemeinde-/ Jugendgruppen oder Schulkassen Jenseits des Kirchentags.
Weitere Infos: aids-seelsorge(at)evlka(dot)de – Pastor Dr. Ernst-Friedrich Heider, ute.hedrich(at)moewe-westfalen(dot)de – Pfr’in Ute Hedrich
- Film „Geliebtes Leben“
Mit dem Film „Geliebtes Leben“, der ebenfalls im Zentrum Jugend gezeigt wurde, wurde die südafrikanische Realität nach Hamburg geholt: die Geschichte einer Tochter, die mit der HIV-Infektion der Mutter, mit Ausgrenzung in der Familie, dem Tod der kleinen Schwester versucht, klar zu kommen und Akzente setzt, die deutlich gegen die Stigmatisieren wirken. Auch hier fand im Nachklang ein Gespräch zum Film statt.
Hinweise zur Nutzung des Films in Gemeinde- und Jugendgruppen wie auch in Schulen bei Ute Hedrich (ute.hedrich(at)moewe-westfalen(dot)de).
- Tamara – eine Hamburger Deern? Sexualisierte Gewalt und Aids.- Ein Gottesdienst.
Getragen vom Netzwerk kirchlicher AIDS Seelsorge und hauptsächlich durch Detlev Gause vorbereitet haben wir einen sehr bewegenden Gottesdienst mit Beiträgen von Menschen, die z.B. sexualisierte Gewalt jahrelang ertragen mussten, oder die mutwillig mit HIV infiziert wurden, erlebt. Der Zusammenhang von HIV und AIDS und sexualisierte Gewalt ist nicht nur im Bereich der Sexarbeit ein Thema und eine Realität.
- Häkeln und Stricken für Solidarität!
Was haben Stricken und HIV miteinander zu tun? Diese Frage mögen sich einige gestellt haben, die den Markstand des Aktionsbündnisses gegen AIDS in der Messehalle gesehen haben: auf Initiative des Regensburger Aktionsbündnis gegen Aids soll die längste AIDS-Schleife der Welt gehäkelt und gestrickt werden (alle Details hier). Dies unterstützten viele Frauen und einige Männer auf dem Stand des AgA - Solidarisierung – Arbeit gegen Ausgrenzung – auch diese waren die Themen des Standes, die mit den unterschiedlichen Aktionen transportiert wurden. Viele derer, die Standdienste machten, kommen aus dem Fachkreis Ethik, Theologie und HIV und AIDS.










